Besser werden durch Kritik

Jeder Fußballer kennt das: Man kommt in der Halbzeit in die Kabine und der Trainer hackt auf einem rum, weil man keinen guten Tag hat oder nicht alle Anweisungen korrekt umgesetzt hat. Häufig fühlt man sich danach unfair behandelt und lässt sich runterziehen, wodurch man noch schlechter spielt. Daher haben wir ein paar Tipps für Dich, wieso Trainer trotzdem kritisieren und wie Du dies zu Deinen Gunsten nutzen kannst.

Um aus Fehlern zu lernen ist häufig Feedback von außen nötig. Dafür ist Dein Trainer da. Er zeigt Dir dann entweder während des Trainings, im Spiel oder danach Deine Fehler auf und was Du stattdessen hättet anders oder besser machen können. Dabei geht es dem Trainer nicht darum, Dich bloßzustellen oder auf Dir rumzuhacken. Nein, er will Dir dabei helfen, besser zu werden.

Doch wie sieht der richtige Umgang mit Kritik aus? Hier drei Tipps:

1. Sei offen für Feedback

Sei offen für Kritik und lass sie zu. Zeig keine – eventuell von Aggressivität geprägte – voreilige Reaktion und lass Deinen Trainer ausreden.

2. Sei dankbar für Kritik

Das mag im ersten Moment komisch klingen, aber die Person, die Dich kritisiert, will Dir in allererster Linie etwas Gutes tun. Dich verbessern. Das zeigt: Du bist Deinem Trainer wichtig.

3. Betrachte Feedback nicht als Angriff

Kritik richtet sich nicht gegen Dich als Person. Es geht lediglich um einen etwas, was Du verbessern solltest. Fühl Dich daher nicht angegriffen, sondern unterstützt. Also höre gut zu und frag im Zweifel nach, wenn Du die Kritik nicht nachvollziehen kannst. Im hektischen Spielgeschehen kommen die Anweisungen oder kritischen Worte manchmal etwas schroff rüber, aber Dein Trainer möchte Dich in diesem Moment verbessern – das solltest Du nicht vergessen.

Oft sind es die kleinen Dinge, die Dich weiterbringen können. Kritik anzunehmen gehört dazu. Und Kritikfähigkeit ist nicht nur während eines Spiels wichtig, sondern auch außerhalb des Platzes!